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Strategieumsetzung

Strategieumsetzung

Der zentralen Bedeutung einer effizienten Strategieumsetzung haben sich Prof. Robert Kaplan von der Harvard Business School und Dr. David Norton schon in den frühen 90er Jahren gewidmet. Sie haben das Balanced Scorecard Konzept (BSC) als Managementwerkzeug zur Übersetzung von Strategien erfunden. Da sich aber sehr schnell herausgestellt hat, dass ein Werkzeug wie die BSC allein nicht ausreichend ist, um Strategien nachhaltig umzusetzen, haben Kaplan und Norton unterschiedliche Strategieprozesse analysiert, wie sie von erfolgreichen Unternehmen praktiziert werden. Sie wollten im Detail verstehen, wie diese das Managementkonzept BSC in eine ganzheitliche Managementdisziplin überführt haben. Diese langjährige ‚Best Practice’ Forschung führte dann zur Entwicklung des Strategiemanagementsystems mit seinen 6 miteinander verknüpften Phasen. Die beiden Managementvordenker stellen damit einen geschlossenen Strategiekreislauf dar, mit dem Organisationen auch langfristig ihre strategischen Ziele nachhaltig umsetzen können.

Nachdem Strategien einmal formuliert worden sind geht die zweite Phase in die Strategieübersetzung mit der Balanced Sorecard über, die dann in der dritten Phase konsistent in alle Organisationseinheiten heruntergebrochen wird. Der Strategieprozess und seine Komponenten werden in der vierten Phase mit der operativen Planung verknüpft, damit angepasste Geschäftsprozesse, Umsatz- und Ressourcenplanung, sowie eine Budgetierung die Strategieumsetzung optimal unterstützen können. Das Management der kritischen strategischen Initiativen wird dann in regelmäßigen strategischen Lagebesprechungen analysiert und gegebenenfalls angepasst (Phase 5). In der letzten Phase (Strategievalidierung, ‚Testen und Weiterentwickeln’) hat man in der Regel bereits erste Erfahrungen mit der Umsetzung der ursprünglichen strategischen Hypothese sammeln können und analysiert die erzielten Zwischenergebnisse, um dann die „Stellschrauben“ entsprechend zu justieren. Außerdem betrachtet man hier relevante Veränderungen im Unternehmens- bzw. Wettbewerbsumfeld (Krisen, Innovationen, Ressourcen-, Markt- oder Wettbewerbsveränderungen, etc.), die wiederum Einflüsse auf die langfristige Strategie haben könnten, wodurch der Kreislauf dieses Managementsystems abgeschlossen wird bzw. wieder von vorne beginnt.

Für diesen ganzheitlichen Umsetzungsprozess kann sich die Tantum Group auf umfangreiche Projekt- und Forschungserfahrung stützen und kann ihre Kunden damit auch in kritischen Teilbereichen maßgeblich unterstützen.

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