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Innovation

Innovationsstrategien

Die kontinuierliche Optimierung der klassischen, angebotsausgerichteten Wertschöpfungskette garantierte den Unternehmen über lange Zeit große Markterfolge. Heute wird unsere Welt jedoch zunehmend interaktiver. Konsumenten und Nachfrager sind mündiger und möchten immer stärker an der Entwicklung neuer Angebote beteiligt werden.

Diese unaufhaltsame Entwicklung stellt die Beziehung von Anbieter und Nachfrager vor völlig neue Herausforderungen. Zunehmend aufgeklärte Kunden wollen nicht mehr passiver Empfänger von Produkt- und Serviceleistungen sein, die im ‚Elfenbeinturm‘ der Produktentwicklungsabteilungen der Anbieter entwickelt werden. Darüber hinaus erfordern immer schneller wechselnde Anforderungsprofile steigende Flexibilität, wachsende Ressourceneinsätze und größere Risikobereitschaft bei der Forschung und Entwicklung neuer Produkte und Serviceleistungen.

Erfolgreiche Anbieter machen sich diese soziokulturellen Trends mehr und mehr zu Nutze und binden Kunden und andere relevante Stakeholder aktiv in ihren Prozess zur Entwicklung von Kundennutzen und strategischer Wettbewerbsvorteile ein. Diesen gemein als ‚Open Innovation‘ bezeichneten Prozess haben die Management Professoren V. Ramaswamy und C.K. Prahalad zu dem strukturierten Methodenansatz ‚Experience Co-Creation (ECC)‘ weiterentwickelt.

ECC ist ein Methodenansatz, um die vielfältigen Berührungspunkte im langjährigen Beziehungsprozess zwischen Kunde (oder Stakeholder) und Anbieter zu verstehen und den Nutzen- bzw. Wertbeitrag einer jeder Interaktion zu steigern. Die Optimierung der vielzähligen Interaktionen des gesamten Beziehungsprozesses ist die Quelle zur Schaffung innovativer Wettbewerbsvorteile. Dabei geht es aber nicht um einseitige Wertgenerierung für den Anbieter, sondern um die „co-kreative“ Entwicklung von Nutzensteigerungen und Risiko-/Kostenreduktionen für beide Interaktionspartner – also sowohl für Anbieter als auch für Nachfrager.

Das endgültige und ultimative Ziel dieses Methodenansatzes ist es, über die einmalige Nutzenoptimierung für die Interaktionspartner hinaus, die beteiligten Stakeholder in einem dauerhaften Prozess für einen kontinuierlichen Austausch von Erfahrungen und Verbesserungsvorschlägen zu engagieren.

Der Weg dorthin führt über die Transformation traditioneller Formen der Generierung von Kundennutzen und Wettbewerbsvorteilen hin zu einem co-kreativen Aufbau von interaktiven Plattformen, auf denen Anbieter und Nachfrager kontinuierlich ihre Erfahrungen austauschen und als Folge ihre beiderseitigen Nutzen ausbauen.

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